Erfreuliche Universität
In der öffentlichen Debatte wird beim Thema Sexarbeit oft mit mehr Klischees hantiert als mit Fakten. Die Gegner*innen der Sexarbeit, sei es aus feministischen, religiösen oder moralischen Gründen, kommen oft genug zu Wort. Viel wird über Sexarbeiter*innen gesprochen, selten mit ihnen. An diesem Abend reden sie selbst. Im Zentrum steht ihr Handwerk: Wie sieht der Alltag von Sexarbeiter*innen aus, welche Herausforderungen bringt er mit sich, und was braucht es, damit ihre Rechte und ihre Sicherheit gewahrt bleiben? Diskutiert werden auch aktuelle politische Vorstösse und Modelle, die den Umgang mit Sexarbeit regeln sollen, und wie diese von Sexarbeiter*innen selbst beurteilt werden. Mit dabei sind zwei Vertreterinnen des Sexworkers Collective, eine Person von ProCoRe, dem Schweizer Dachverband für die Rechte und Arbeitsbedingungen von Sexarbeitenden, sowie eine Vertreterin der kantonalen Beratungsstelle Maria Magdalena, die Sexarbeitende bei gesundheitlichen sowie arbeits- und lebensbezogenen Fragen unterstützt. Die Moderation übernimmt Corinne Riedener. Unterstützt durch die Gleichstellungs- und Integrationsförderung des Kantons St.Gallen
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