ARTificial Intelligence – Kunst im Zeitalter von KI
Mit den Fortschritten generativer künstlicher Intelligenz verändern sich kreative Prozesse und das Verständnis von Kunst, Originalität und Autorschaft. Was bedeutet es, wenn Algorithmen Bilder, Musik und Texte erzeugen? Und welchen Stellenwert hat menschliche Kreativität in einer zunehmend automatisierten Welt?
Das 24. DocNet-Symposium bringt Vordenkerinnen und Vordenker aus Kunst, Wissenschaft, Recht und Wirtschaft zusammen, um die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Kunst und Kultur zu beleuchten. Von neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine bis hin zu ethischen und rechtlichen Fragen steht zur Debatte, ob KI menschliche Kreativität erweitert, grundlegend verändert oder zunehmend ersetzt.
Vorprogramm I 15.00–15.45 Uhr
Zur Wahl stehen ein geführter Kunstrundgang über den HSG-Campus oder der Workshop «Kunst trifft KI», in dem ein Kunstwerk von Hand und mit KI nachgestaltet wird.
Symposiumsprogramm I ab 16.00 Uhr
Nach einer Einführung in die Kunst an der HSG im Zeitalter von KI folgt ein Vortrag zu KI-generierter Kunst im kulturhistorischen Kontext. Kurze Impulse zeigen den Zeichenroboter e-David in einer Live-Demonstration, die Möglichkeiten von KI in der musikalischen Praxis sowie das künstlerische Schaffen von Aramis Navarro.
Eine erste Podiumsdiskussion fragt unter dem Titel «Neue Werkzeuge, neue Regeln?», wie KI die künstlerische Praxis verändert und was das für die Bewertung und Förderung künstlerischer Arbeit bedeutet. Nach der Pause widmet sich eine Keynote mit Interview der Frage, ob KI die Kunstwelt gerechter machen kann. Eine zweite Podiumsdiskussion bringt Perspektiven von Sammlerinnen und Sammlern, Institutionen und der Kunstwelt zum Thema «Kunst sammeln im Zeitalter der KI» zusammen.
Konzert I 19 Uhr
Die Schweizer Pianistin Sophie Holma spielt Schumanns Abegg-Variationen Op. 1, Ligetis Etüde «Der Zauberlehrling» mit einer filmischen Interpretation durch KI sowie Scarlattis Sonate in c-Moll K. 56.
Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Apéro riche.
Das Symposium steht allen offen, die sich für das Thema interessieren und spricht ausdrücklich ein breites Publikum an, weit über die Community der Doktorierenden und Postdoktorierenden der Universität St.Gallen hinaus. Die Vorträge finden auf Englisch statt, die Workshops auf Deutsch und Englisch. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Das DocNet-Board freut sich, zahlreiche Gäste am Symposium willkommen zu heissen.
Über DocNet
DocNet ist das Netzwerk der Doktorierenden an der Universität St.Gallen. Mit über 1'000 Mitgliedern ist es der grösste Verein an der HSG und eines der grössten Doktorierendennetzwerke Europas. Es vereint Doktorierende und Postdoktorierende aller wissenschaftlichen Disziplinen und organisiert jährlich das DocNet-Symposium als interdisziplinären Treffpunkt zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
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